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Schadenbeispiele aus der Schadenregulierung von EDV-Betrieben


Oft kann man gar nicht so schräg denken, wie einem plötzlich Schadenersatzforderungen um die Ohren gehauen werden, um es einmal ganz platt zu sagen. Aber Schadenfälle sind nicht nur in vielen Situationen und Bereichen denkbar - sie treten dort auch auf und können richtig weh tun. Allerdings ist jedes IT-Unternehmen anders aufgestellt und jeder IT-Freelancer hat seine speziellen Schwerpunkte, so dass es schwierig ist, ein Schadenbild für die gesamte IT-Branche abzugeben.

Die folgenden Schadenbeispiele
sollen Ihnen zeigen, wie schnell ein Schaden eingetreten sein kann und wie hoch die Ersatzforderungen oft ausfallen:

Beispiel 1:
Ein IT-Unternehmer hatte sich bei einem Backup darauf verlassen, dass der automatische Selbsttest des Datenträgers die vollständige Funktionsfähigkeit anzeigte. Allerdings wurden dann beim Aufspielen eines Updates auf dem unternehmenseigenen Server des Kunden sämtliche firmeninternen Daten zur Buchhaltung mehrerer Jahre gelöscht. Um den Schaden perfekt zu machen, war das Medium, auf dem zuvor ein Backup erstellt wurde, beschädigt und somit unbrauchbar.
Die verlorenen Buchhaltungs- und Archivdaten mussten mit Hilfe externer Hilfskräfte manuell eingegeben werden. Der Gesamtschaden für die Wiederherstellung sämtlicher Daten belief sich auf über 150.000 €

Nutzen Sie daher unser Versicherungskonzept für EDV-Betriebe und nehmen am besten gleich Kontakt zu uns auf.


Beispiel 2:
Ein EDV-Betrieb hatte den Auftrag, für einen Internet-Provider eine Software zu entwickeln, die die Nutzungszeiten der Kunden erfassen und einem entsprechenden Tarif zuzuordnen. Durch einen Softwarefehler wurde lediglich die Einwahl ins Internet festgehalten und nicht die tatsächliche Dauer der einzelnen Sitzungen. Erst als einige Kunden verwundert anriefen und ob der sehr geringen Gebühren nachfragten, kam der Fehler zum Vorschein. Die genaue Nutzungsdauer der Kunden konnte im Nachhinein nicht mehr ermittelt werden, so dass nur vergangene Daten ausgewertet und ein etwaiger Schaden ermittelt werden konnte. Überschlägig konnten Nutzungsentgelte von über 700.000 € nicht mehr in Rechnung gestellt werden.

Beispiel 3:
Ein Außendienstmitarbeiter eines EDV-Betriebes loggte sich mit seinem Laptop beim Kunden in das Firmennetzwerk ein. Das aufgespielte Antiviren-Programm zeigte zwar an, doch der Mitarbeiter übersah die Warnung und das Übel nahm seinen Lauf.
Unmittelbar danach wurde im Netzwerk des Kunden derselbe Virus entdeckt, der bereits einen erheblichen Schaden durch Produktionsstillstand verursacht hatte. Um weitere Schäden zu vermeiden, musste der Betrieb des Netzwerkes unterbrochen werden, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.
Der Gesamtschaden (Entseuchung des Netzwerks und entgangener Gewinn) belief sich auf über 350.000 €

Beispiel 4:
Teilabstürze eines Programms zu verschiedenen Zeiten hatte die Folge, dass durch einen kleinen Softwarefehler das Auslieferungslager eines KFZ-Zulieferungsbetriebes komplett geleert hatte, ohne dass dies bemerkt wurde. Auch die fieberhafte Nachproduktion konnte Verzögerung der Just in Time Lieferung an die Automobilindustrie nicht verhindern. Ein Bandstillstand für 5 Stunden und eine Forderung in Höhe von ca. 800.000 € war die Folge.
Als Ursache des Problems stellte sich ein Virus heraus, der auf einem nachträglich eingespielten Buchhaltungsdetailprogramm vorhanden war. Sein Mitarbeiter, ein immer zuverlässiger und gewissenhafter Mann, hatte in der Hektik kurz vor der Inbetriebden Virus Scan vergessen....das war ihm nie zuvor passiert.

Beispiel 5:
Wie leicht eine unbemerkte Fehlkonfiguration eines simulierten Echteinsatzes einer neuen Abrechnungsfunktion (time based billing) zu einem hohen Schaden führen kann, bekam ein Versicherungsnehmer zu spüren. Er war von einem führenden Mobilfunkanbieter für die Programmierung uns Installation einer neuen Abrechnungsfunktion beauftragt worden. Durch diese Fehlkonfiguration wurde nur ein Teil der tatsächlichen Nutzungsdauer in Rechnung gestellt. Der Gesamtschaden belief sich auf rund 420.000 €

Beispiel 6:
Wie weit Rückgriffe auf den Schadenverursacher möglich sind, zeigt auch das Beispiel eines privaten Labors, das die Software eines EDV-Betriebs verwendete, um BSE-Schnelltests durchzuführen.
Ein Bundesland, das die Dienste des privaten Labors nutzte, ließ wegen der mangelhaften Testauswertungen in mehreren Betrieben Fleisch beschlagnahmen. Erst als der Fehler in der Software aufgedeckt und die Test damit später negativ ausgewertet werden konnten, war das Fleisch verdorben und konnte nur noch mit erheblichem Verlust verkauft werden. Das Land nahm beim Labor Regress, das wiederum den Softwarehersteller auf Zahlung von 500.000 € verklagte.

Beispiel 7:
Wer seinen Kunden umfassende Outsourcingdienstleistungen anbietet, muss auf gehörige Schadenersatzforderungen vorbereitet sein. So infizierte der IT-Dienstleister das System seines Kunden mit einem besonders ausgeklügelten und sich selbst reproduzierenen Wurm, der wichtige Systemdateien löschte.
Über 15 Stunden lang konnten die Kunden des geschädigten Unternehmens nicht auf wesentliche Dienste zurückgreifen und es entstand erheblicher Drittschaden bei mehreren Kunden. Der Gesamtschaden aus Rechtsverteidigungskosten, entgangener Gewinn und Stillstandskosten belief sich auf rund 450.000 €.

Beispiel 8:
Dass ein international genutztes Logistiksystem einen Gesamtschaden in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags nach sich ziehen kann, musste ein IT-Systemhaus erfahren. Diesem Unternehmen unterlief beim Aufspielen eines Updates trotz vorausgehender Tests ein verhängnisvoller Fehler, in dessen Folge die Nutzer mehrfach und oft stundenlang Ausfälle zu beklagen hatten.
Neben einer enormen Schadenhöhe waren auch komplexe und mehrere Monate andauernde Schadenregulierung die Folge, die bei dem EDV-Betrieb weitere Kosten verursachte.

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Beispiel 9:
Kundenadressen sind gerade bei Finanzdienstleistungen selten und damit wertvoll und teuer. Um an solche Adressen zu gelangen, wurde eine Werbeagentur beauftragt, Popup's zu schalten, die mit bestimmten Microsites verknüpft waren. Als nach einiger Zeit kein einziger Kundendatensatz generiert wurde und man sich auf die Ursachenforschung machte, stellte man einen simplen, aber folgenschweren Fehler in der Programmierung fest, der jeglichen eMail-Versand verhinderte. Der Finanzdienstleister entzog der Werbeagentur daraufhin das Budget von 1 Mio €, die wiederum den EDV-Betrieb schadenersatzpflichtig machte und den entgangenen Gewinn von rund 650.000 € geltend machte. Nach langen Verhandlungen wurde ein Vergleich über 200.000 € erzielt.

Beispiel 10:
Ein EDV-Betrieb erhielt den Auftrag eines Opernhauses, die Steuerungssoftware für die Opernbühne zu programmieren. Damit sollte die Bühne mechanisch gehoben und gedreht werden können. Bedingung war jedoch, dass sich die Bühne maximal in einem Winkel von 45 Grad kippen lassen sollte, was durch einen Softwarefehler jedoch nicht erfolgte. Vielmehr kippte die Bühne während einer Vorstellung so weit, dass sich eine Darstellerin nicht mehr halten konnte und stürzte. Ihr Personenschaden führte zu Kosten von rund 20.000 €

Es ist unsere Aufgabe, den erforderlichen Versicherungsschutz individuell auf Ihr Unternehmen abzustimmen und Ihnen als unserem Kunden im Schadenfall gezielt zur Seite zu stehen.
Gerade als unabhängiger Spezialmakler vertreten wir im Schadenfall die Interessen unserer Kunden und nicht denen der Versicherungsgesellschaft. Täglich erreichen uns Schadenmeldungen und wir wissen, wie wir gezielt damit umzugehen haben. Damit nehmen wir unseren Kunden die Angst vor hohen Ersatzzahlungen und geben vor jedem Schaden das beruhigende Gefühl, alles getan zu haben, um bei einem IT-Haftpflichtschaden Ersatzleistungen erbringen zu können.

Diese und viele weitere Vorteile helfen Ihnen, sich auf Ihre Arbeit zu konzentrieren, ohne jederzeitige Schadenersatzleistungen befürchten zu müssen.

Hier können Sie sich informieren:



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